shutterstock_228940309

Der große Staubsauger Roboter Test

Von links nach rechts nachfolgend unsere Staubsauger-Roboter-Testsieger. Die komplette Liste aller Tests finden Sie in der Saugroboter-Bestenliste.

Miele Scout RX1




  • Durchmesser 35 cm
  • Reinigungsfläche bis 150 m²
  • Lautstärke 60 dB
  • Triple Cleaning System - Kehrt, bürstet und saugt

iRobot Braava 380




  • Größe 7,9 x 21,6 cm
  • Reinigungsfläche bis 92 m²
  • Lautstärke 60 dB(A) flüsterleise
  • Feuchtwischfunktion

iRobot Roomba 760




  • Reinigungsfläche bis 60 m²
  • Lautstärke 60 dB
  • Einsatzzeit 120 Minuten
  • Integrierten HEPA-Filter

Saugroboter – Clevere Helfer im Haushalt

Saubere Fußböden zu jeder Zeit, diesen Traum träumen nicht nur fleißige Hausfrauen und putzwillige Hausmänner. Doch Staubsaugen kann recht zeitaufwändig sein, besonders wenn Möbel den Weg versperren oder das Gerät mir umständlich hinterher gezogen werden kann.

Wer es ein komfortabler und stets saubere Fußböden haben möchte, kann sich einen Saugroboter zulegen. Die getesteten Saugroboter erledigen das Saugen meistens recht leise und fast immer effizient. Das Gerät fährt durch die Wohnung und nimmt

auf.

Welches Gerät die richtige Wahl für den Haushalt ist, hängt dabei zum einen von der Größe der zu saugenden Fläche und zum anderen von der Art des Bodens ab. Prinzipiell gilt: Nicht der größte Saugroboter ist der richtige für die Wohnung, sondern der, der den Boden-Anforderungen am besten entspricht.

Geräte, die für eine große Wohnung ausgelegt sind, sind oft teurer. Das liegt an größeren Akkus und auch an der eingebauten Technik, die ein geschicktes manövrieren erst ermöglicht. Geräte, die für kleine Flächen ausgelegt sind, können große Wohnungen nicht effizient reinigen. Die Leistung der kleinen Helfer reicht nicht und sie würden schnell verschleißen. Zusätzlich wäre es in den meisten Fällen doch notwendig, manuell einzugreifen, weil Geräte für kleine und unkomplizierte Flächen nicht immer über vollautomatische Programmabläufe verfügen.

Wichtig für den effizienten Einsatz eines Saugroboters sind klar begrenzte Flächen. Viele Geräte brauchen sehr lange, wenn die zu saugenden Flächen mit Möbeln oder dekorativen Gegenständen bestückt ist. Wenn die Saugroboter flach genug sind, finden Sie den Weg unter Schränke und Möbel. Sind sie zu hoch, machen Sie davor Halt und die Flächen müssen von Hand nachgereinigt werden.

Im Test waren Geräte der Hersteller Samsung, iRobot, Dirt Devil, Vileda, Philips, Kärcher, Miele und LG. Es wurden insgesamt 26 Geräte getestet.

Ausgereifte Technik für verwinkelte Wohnungen

Je verwinkelter einer Wohnung ist, desto höher sind die Ansprüche an die Technik. Es gibt Geräte, die eine Art Landkarte von der Wohnung abspeichern und immer denselben Weg für die Reinigung nehmen. Dabei umfahren Saugroboter Möbelstücke und Hindernisse. Stellen die Bewohner etwas um, kartiert das Gerät aus Wunsch neu. Andere Geräte reinigen nach dem Chaosprinzip und laufen kreuz und quer über die Flächen. Stoßen Sie an eine Wand oder an ein Möbelstück, ändern Sie sofort die Richtung und fahren weiter. Dabei kann es zu kleinen Unfällen kommen, besonders wenn leichte Gegenstände im wie Glasvasen oder Ähnliches im Weg stehen. Viele der getesteten Geräte fahren selbständig zum Laden in die Ladestation und setzen ihre Arbeit fort, wenn die Akkus wieder leistungsbereit sind.

Verwinkelte Wohnungen bringen naturgemäß auch viele Ecken mit sich. In einem solchen Fall ist es eine sinnvolle Investition, sich ein Saugroboter mit zusätzlichen Bürsten anzuschaffen. Diese können seitlich ausfahren und kommen auch in die Ecken hinein. Fehlen diese Bürsten, bleiben die Ecken ungereinigt. Ein manuelles Nacharbeiten ist dann unumgänglich.

Fallschutzsicherung bei Stufen und Absätzen

Stufen und Treppenabsätze sind eine Herausforderung für Saugroboter und die Hersteller haben sich etwas einfallen lassen, um den Schwierigkeiten zu begegnen. Viele Saugroboter verfügen über Sensoren, die solche Geländeveränderungen erkennen können. Fahren Sie auf eine Stufe oder an eine Treppe zu, halten sie an und kehren um. Die Fallschutzsicherung erkennt, dass der Abgrund ein gewisses Maß überschreitet und sorgt dafür, dass das Gerät nicht herunterfällt und beschädigt wird. Türschwellen sollten für einen guten Saugroboter allerdings kein Problem sein. Einen Höhenunterschied von 1 bis 2 cm zu überwinden, ist für die meisten Geräte kein Problem. So ist sichergestellt, dass der Saugroboter von einem Zimmer zum anderen gelangt, ohne dass der Nutzer eingreifen muss.

Programmiermöglichkeiten eines Saugroboters

Da die Technik auch vor Saugroboter nicht halt gemacht hat, gibt es Geräte mit überraschend intelligenten Programmiermöglichkeiten. Bei allen Wohnungen stellt sich über kurz oder lang das Problem, dass der Auffangbehälter voll, die Fläche aber noch nicht komplett gereinigt ist. Intelligent konzipierte Saugroboter erkennen den Füllstand und fahren zur Ladestation zurück. Dort können Sie den Behälter selbstständig leeren. Weniger ausgeklügelte Systeme schicken das Gerät einfach zurück an die Ladestation und der Nutzer muss sich selber um die Entleerung kümmern.

Wer viel unterwegs ist, bevorzugt vermutlich einen Saugroboter, der auf Zeit programmiert werden kann. Hier können feste Saugtermine im Wochenrhythmus eingegeben werden, an denen der Roboter zum Einsatz kommt. Auf diese Weise ist die Wohnung zu jeder beliebigen Zeit sauber. Aufgrund der unterschiedlichen Geräuschentwicklungen sind nicht alle Geräte für den nächtlichen Betrieb geeignet, ohne eine Lärmbelästigung darzustellen. Wer darauf Wert legt, sollte darauf achten, dass der Saugroboter „flüsterleise“ ist.

Eine weitere interessante Option stellen die Saugprogramme für unterschiedliche Oberflächen dar. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Bodenbeläge nutzt der Saugroboter bestimmte Reinigungsmechanismen. Glatte Böden werden anders gereinigt als Teppichböden, kurzflorige Beläge anders als Steinfußboden. Je nach Hersteller gibt es ganz erstaunliche Programmvarianten und Zubehörteile, die z. B. auf die Aufnahme von Tierhaaren oder besonders feinen Staubpartikeln ausgerichtet sind. Diese Ausstattung kann für Allergiker ein wichtiges Kriterium für die Anschaffung sein.

Lieferumfang von Saugrobotern

Der Lieferumfang gibt einen Überblick über das Gerät nebst gelieferten Zubehörteilen. Dazu gehören u.a.

  • Fernbedienung,
  • Ladestation
  • und Benutzerhandbuch
  • aber auch Ersatzfilter,
  • Reinigungsbürsten
  • oder besonderes Technik-Zubehör.
Die Technik eines Saugroboters ist das Herzstück. Wichtig ist die Qualität der Akkus, denn damit steht und fällt die Lauf- und Ladezeit eines Gerätes. Wann immer möglich sind Informationen zur zurückgelegten Strecke pro Sekunde, zur Lautstärkenentwicklung in Dezibel sowie zum Filtertyp gemacht. Außerdem gibt es Informationen zu den Staubsaugerbeuteln und Auffangbehältern, zu den Maßen des Gerätes und der Ladestation sowie zu den Programmieroptionen.

Handhabung und Bedienung, Besonderheiten von Saugrobotern

In diesem Abschnitt finden sich Informationen rund um die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb. Im Detail werden besondere Saugprogramme vorgestellt und Optionen dargelegt, die dem Nutzer bei der Handhabung und Bedienung helfen.

  • Saugleistung und Ladevorgang,
  • vorhandene Sensoren zur Erkennung von Absturzkanten oder Hindernissen
  • sowie die Fähigkeit, Türschwellen zu überfahren wurden genauso berücksichtigt,
  • wie praktische Probleme, die sich im Test gezeigt haben.
Ganz besonders ausgefallene oder wichtige Details finden sich im Abschnitt „Besonderheiten“.

Testergebnis im Detail und Fazit

Der Gerätevergleich wird anhand einer prozentualen Bewertung auf eine sachliche Vergleichsmöglichkeit reduziert. Es wird das

  • Reinigungsergebnis,
  • die Lautstärke,
  • die Handhabung
  • und das Preis-Leistungs-Verhältnis in Prozent
ausgedrückt. Das Gesamtergebnis ergibt sich aus dem Querschnitt der Summe. Damit ganz Eilige auf einen Blick erkennen können wofür ein bestimmtes Gerät besonders gut geeignet ist, haben wir am Ende jeden Tests ein Fazit formuliert.